Leseprobe Sarah in love - Runde Tatsachen 1

Erik strich mit seiner Zunge sachte über Sarahs Unterlippe, in der Hoffnung, sie würde ihn einlassen. Fast hätte er ein Triumphgeheul angestimmt, als sich ihr Mund öffnete und er in ihn eintauchen konnte. Gott, war sie süß. Sie schmeckte einfach himmlisch. Süß, mit einem leichten Kaffee-Schokoladenaroma und so wahnsinnig lecker, dass sein Schwanz sich wieder schnell und wippend aufrichtete. Shit. Seine Jeans war für solche Spielereien nicht geeignet, denn der harte, raue Stoff rieb sich unangenehm an seinem Schaft. Wieso hatte er heute auch keine Boxer-Shorts angezogen? Das hatte er nun davon. Verrückt nach ihr suchten seine Finger einen Weg unter ihr Shirt, wollten ihre samtige Haut am Bauch und den Brüsten spüren. Oh Himmel, so scharf wie er war, würde er noch in seiner Hose kommen, und zwar bevor er in den Genuss gekommen war, endlich ihre Brüste nackt zu sehen. Nur gut, dass er letzte Nacht so ausgiebig Hand an sich angelegt hatte, das verschaffte ihm hoffentlich die nötige Ausdauer.

Er umschlang Sarahs Po und zog sie mit einem Ruck an den Rand der Couch. Der plötzliche Körperkontakt ihrer Unterleiber ließ sie beide gleichzeitig aufkeuchen. Erik kniete so dicht vor ihr, dass er, hätten sie nicht diese lästigen Kleider an, direkt in sie hätte stoßen können. Die Beine weit gespreizt saß Sarah schwer atmend vor ihm. Seine Hüften passten perfekt zwischen ihre Schenkel.

Überwältigt von ihrem Geruch und ihrem Geschmack musste Erik stark an sich halten, um ihr nicht die Jeans runter zu reißen und alles zu verderben. Langsam, ermahnte er sich selbst. Er wollte sie. Er wollte sie so sehr und mit einer Macht, die ihn selbst erschreckte.

„Du machst mich wahnsinnig“, wisperte er in ihren Mund und verschlang sie förmlich. Er musste sich zügeln, denn sonst würde er Sarah vielleicht verschrecken. Allerdings war das leichter gedacht als ausgeführt, denn sein Schwanz hatte sich ihrer weichen Mitte bereits pochend vorgestellt.

 

Die heiße Glut, die Sarah bei der Berührung mit Eriks Schwanz durchfuhr, erregte sie so heftig, dass sie ihr Keuchen nicht zurückhalten konnte. Erik lachte leise und löste seinen Mund von ihrem und hauchte ihr kleine, feuchte Küsse über den Hals bis hoch zu ihrem Ohr.

„Ich freu’ mich, wenn das hier deine Zustimmung findet. Du bist so verdammt lecker, einfach zum Anbeißen. Und wie du schmeckst, mhmm – das macht mich völlig verrückt.“ Seine leisen Worte, jetzt direkt an ihrem Ohr, erregten Sarah über die Maßen, und sie bekam vor lauter Aufregung einen nervösen Schluckauf. Oh nein! Nicht jetzt. Während Erik an ihrem Ohr knabberte, versuchte Sarah, die Luft anzuhalten, um den Schluckauf zu unterbinden, allerdings vergeblich. Ein Kiekser entwich ihr, und Erik hob ungläubig den Kopf. Als er in Sarahs glänzende Augen blickte, begann er erst, zu schmunzeln, und musste dann herzhaft lachen.

„Oh, Schatz. Es freut mich, dass dich das, was ich da tue, nervös macht“, murmelte er schelmisch und nahm ihr Ohrläppchen zwischen die Zähne, ohne auf ihr hektisches Kieksen zu achten. „Und glaub’ mir, ich hab noch nicht mal ansatzweise angefangen ... “ Kaum hatten die Worte Eriks Mund verlassen, spürte sie seine Finger unter ihrem T-Shirt nach oben wandern. Oh nein, verdammt. In dieser Position würde Erik all ihre Speckrollen fühlen. Das war gar nicht gut. Nein, das war Scheiße. Fast panisch versuchte Sarah, ihren Oberkörper nach hinten wegzustrecken, was ihr allerdings nicht gelang. Erik, aufgeschreckt von ihren ruckartigen Bewegungen, stutzte und hielt inne.

„Alles okay, Belle? Geht’s dir gut?“

„Ich äh …, sorry, aber ich sitz’ blöd“, stammelte Sarah leise und wurde, falls das möglich war, noch verlegener.

Wissend hob Erik eine Augenbraue und blinzelte ungläubig. „Du bist doch nicht etwa verlegen? Wenn ja, mach’ ich gerade etwas falsch“, sinnierte er. „Eigentlich dachte ich, dich genug abgelenkt zu haben, damit du nicht ins Grübeln kommst, dir keine Gedanken darüber machst, was ich wohl zu deinen anbetungswürdigen Röllchen sage.“ Erik sah Sarah streng an. „Verdammt, Sarah, ich hatte dich schon dutzende Male im Arm, und ich weiß, dass du nicht schlank bist. Und ganz ehrlich, wenn ich ein Klappergestell gewollt hätte, hätte ich mir eins gesucht. Und jetzt komm her, ich will dich fressen.“

Mit diesen Worten warf er sich lachend auf sie und kitzelte Sarah so heftig durch, bis sie sich atemlos kichernd unter ihm wand.

„Gnade, mein Herr. Ich kann nicht mehr“, keuchte sie und hob kapitulierend die Hände.

„So gefällt mir das, Mylady. Euer Herr und Gebieter befielt Euch, endlich zu genießen und wünscht sich, dass Ihr Eure Bekleidung ablegt.“

„Oh mein Herr, nicht doch, Mylady ist sehr schüchtern. Mylord täte wohl daran, wenn er sich zuerst entkleidete“, säuselte Sarah, völlig in dem plötzlichen Rollenspiel aufgehend.

Devot senkte sie den Blick und musste lachen, als sie aus dem Augenwinkel seine fassungslose Miene sah. Doch plötzlich grinste Erik wölfisch und stemmte sich hoch.

„Gut, Mylady. Ich werde mich zuerst entkleiden. Aber glaubt nicht, dass ich der Gentlemen bin, den Ihr glaubt, vor Euch zu haben. Ich werde mir nehmen, was mir gefällt“, versprach er mit belegter Stimme. Seine Augen glühten förmlich, als er die obersten Knöpfe seines Hemdes öffnete und es sich dann mit einem heftigen Ruck über den Kopf zog. Sarah stieß schaudernd die Luft aus. Eriks Oberkörper war kaum behaart, nur unterhalb des Nabels sprossen ein paar wenige Haare, die sich im tief sitzenden Bund seiner Jeans verloren. Seine Schultern und Oberarme waren die eines gut durchtrainierten Mannes, während sein nicht vorhandener Waschbrettbauch und auch seine Hüften einige Pfunde zu viel vorwiesen. Oh Himmel sei Dank. Sie hatte sich nicht getäuscht, als sie seine Pölsterchen ertastet hatte.

Schlagartig verflüchtigten sich Sarahs Bedenken, lösten sich in Luft auf. Ein weiterer, glücklicher Umstand war, dass Erik allein durch seine Statur Sarah das Gefühl vermittelte, neben ihm klein und schmächtig zu sein. Lächelnd bemerkte Erik Sarahs entspannte Miene und strich sich vorne über die Jeans. „Macht euch bereit, Mylady. Euer Gebieter trägt nicht mehr viel Kleidung am Leib. Er will euch nicht erschrecken.“

Verzückt schlug sich Sarah die Hände vors Gesicht. „Nur zu, mein Herr, zeigt mir, was Ihr habt, ich werde es Euch gleichtun, sofern Ihr es wünscht.“

Als Antwort drang ein heiseres Knurren tief aus Eriks Kehle, als er die Knöpfe seiner Jeans ergriff und sie öffnete. Keine zehn Sekunden später war er nur noch mit schwarzen Socken bekleidet, die an seinen stark behaarten, langen Beinen irgendwie merkwürdig fehl am Platz wirkten.

Sarah riskierte einen Blick durch ihre Finger und sah direkt auf Eriks heftig erregten, prächtigen, harten Schwanz. Na super, das passte ja mal wieder. Nach jahrelanger Abstinenz und fast völliger Unerfahrenheit musste sie ausgerechnet an einen Riesen geraten. Sarah hatte gar nicht bemerkt, dass sie die Luft vor Spannung angehalten hatte, bis sie ihr mit einem Zischen entwich. Nervös leckte sie sich über die Lippen und senkte abermals den Blick.

„Er wollte euch nicht ängstigen, Mylady, aber er ist sehr erfreut, Euch zu sehen. Wie sehr, werdet Ihr erfahren, sobald Ihr Euer Gewand ablegt.“ Auffordernd grinsend und mit funkelnden Augen stellte sich Erik breitbeinig vor Sarah in Position. Die Arme vor der Brust verschränkt, war er kein bisschen verlegen oder schüchtern, aber das hatte sie von ihm auch nicht wirklich erwartet.

Okay. Los geht’s. Zeig ihm, dass du keine Angst hast, machte Sarah sich selbst Mut und drückte sich von der Couch ab, um sich direkt vor ihm stehend wieder zu finden. Erik stand so verdammt nah, dass sie ihn riechen konnte. Er roch leicht nach frischem Schweiß, Essen und dem Aftershave, dass Sarah mittlerweile sofort erkannte. Tapfer lächelnd hob sie den Blick und versank in seinen glänzend, dunkelbraunen Augen. Er schaute sie mit einer solchen Intensität an, dass allein sein Blick Sarah heiße Schauer durch den Körper jagte.

Jetzt war es an ihr, Farbe zu bekennen. Also zog sie sich langsam das hellgrüne T-Shirt über den Kopf und warf es im hohen Bogen hinter sich. Erik blickte ihr immer noch ins Gesicht. Er hielt ihren Blick fest und gab ihr damit das dringend benötigte Selbstvertrauen, um weiterzumachen. Also streifte sie ihre Schuhe ab, öffnete den Knopf ihrer Jeans und zog den Reißverschluss herunter. Sich ungeschickt windend versuchte sie, sich aus der Jeans zu pellen, als Erik ihr zur Hilfe kam.

 

Leocardia Sommer

Autorin mit Herz und Kurven

Ich liebe gute Geschichten und ich liebe es, zu schreiben! Dabei ist mir wichtig, Stimmungen und Gefühle zu erzeugen, euch dem Alltag zu entreißen und eure Gedanken davonzutragen.

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© Leocardia Sommer