Wir hatten gerade noch so einen Platz an der Bar des neu eröffneten Clubs ergattert und warteten auf unsere Drinks, als meine Freundin Dagmar mich mit einem leichten Klaps auf den Arm auf sie aufmerksam machte. „Schau dir die da drüben an. Diese Idioten. Die meinen doch auch, sie sind’s, oder?“

Mit einem verächtlichen Blick deutete sie in Richtung zweier Kerle, die mit mehreren jungen Frauen in einer der beiden Nischen saßen, die nicht der breiten Masse, sondern den VIP-Clubgästen vorbehalten waren und sich über irgendetwas schlapp lachten. Oh ja. Daggi hatte recht. Diese Typen hielten sich für etwas Außergewöhnliches. Besonders der Typ mit den dunklen Haaren und den gefährlich aussehenden Tattoos. Er schien derjenige zu sein, der das Sagen hatte. Alles an ihm – seine Ausstrahlung und sein Auftreten schrien förmlich: Seht her, ICH bin das Alphatier, ICH bin der Boss.

Das Ziel der leichtbekleideten Mädels lag klar auf der Hand. Sie taten alles, um dem Rudelführer zu gefallen, der nicht nur die anwesenden Gäste mit undurchdringlicher Miene abcheckte, sondern auch jeden Neuankömmling scannte. Wie ich diese Typen hasste, die sich rüpelhaft verhielten, sich einfach nahmen, was sie wollten und Frauen behandelten wie Gegenstände. Nichts für mich. Doch als sein Blick mich streifte, hatte ich auf einmal dieses merkwürdig kribbelnde Gefühl in mir und für den Bruchteil einer Sekunde hatte ich tatsächlich den Eindruck, er würde mich an seinen Tisch winken, doch dann beugte sich der andere Mann zu ihm und lenkte ihn ab.

„Typ unsympathisches Alphamännchen“, gab ich angespannt zurück und drehte mich wieder um. Stattdessen bedankte ich mich lächelnd beim Barkeeper, der gerade meinen zweiten Cosmopolitan servierte.

Er lachte leise und beugte sich dicht an mein Ohr. „Das da drüben ist der Boss. Ihm gehört der Laden. Typ Alphamännchen – eindeutig ja.“ Sein Zwinkern belustigte mich, aber noch ehe ich etwas erwidern konnte, wandte er sich seinen anderen Gästen zu. Schade. Barkeeper haben meist etwas Attraktives und dieser hier war ein Prachtexemplar, äußerst ansehnlich und schnuckelig. Nur zu gerne hätte ich noch ein wenig mit ihm geflirtet und wer weiß, vielleicht hätte sich für heute Nacht sogar mehr ergeben.

Stattdessen dachte ich wieder an seinen Boss, das Alphatier. Clubbesitzer also – soso. Etwas an ihm reizte mich. Vermutlich war es diese Aura von Gefahr, die ihn umgab, diese Macht, die er ausstrahlte, oder aber nur dieser durchdringende Blick. Was es auch war, es zog mich an, erhöhte meine Pulsfrequenz und bescherte mir ein leichtes Kribbeln im Unterleib. So unauffällig wie möglich ließ ich meine Augen durch die Runde schweifen und als ich dieses Mal zu ihm hinübersah, blickte ich direkt in seine durchdringenden Augen, wurde förmlich aufgespießt und festgenagelt, so intensiv fühlte es sich an. Dreh dich um. Zeig ihm nicht, dass du dich für ihn interessierst. Meine innere Stimme warnte mich, doch es wollte mir nicht gelingen, meinen Blick zu lösen. Stattdessen wurde mir heiß und ich wurde feucht. Meine Vagina zog sich lustvoll zusammen und anstatt ihm die kalte Schulter zu zeigen, musste ich mich zwingen, nicht vor Wollust die Beine zusammenzupressen. Er machte mich an wie schon lange kein Mann mehr vor ihm und das beunruhigte mich.

„Hey, Karla. Was ist los mit dir? Du fällst gleich von Hocker.“

Meine Freundin riss mich aus meiner Schockstarre und endlich – dank ihr – schaffte ich es, meinen Blick zu lösen. Ich drehte mich zu ihr herum, atmete tief durch und stieß ein unsicheres Lachen aus. „Ach nichts. Es war nur … ich dachte, ich hätte jemand von früher gesehen.“

„Jemanden, den ich auch kenne?“, fragte sie und sah sich suchend um.

„Nein, nein. Ich hab mich geirrt. Er war es nicht.“

„Er?“

„Daggi. Lass es. Es gibt ihn nicht – diesen einen. Der muss erst noch gebacken werden.“

„Du sagst es. Und an den frisch gebackenen verbrennt man sich dann noch die Pfoten.“ Sie verdrehte seufzend die Augen und nahm einen großzügigen Schluck ihres Cocktails.

Ich lachte herzhaft. Es war schön, eine Freundin wie Daggi zu haben und obwohl wir uns rein äußerlich überhaupt nicht ähnlich waren, hatten wir doch eine Sache gemeinsam – wir waren Suchende. Wir beide suchten Mr. Right und gingen dafür fast jedes Wochenende gemeinsam auf die Pirsch. Natürlich hatten wir bereits den ein oder anderen Kerl dabei abgeschleppt und auch schon One-Night-Stands gehabt, aber der Eine – dieser besondere Mann – war bisher weder für sie, noch für mich dabei gewesen. Dabei waren wir als Gespann alles andere als unauffällig, eben weil wir so unterschiedlich waren.

Mit ihrem kurzen schwarzen Haar und ihren diversen Piercings und Tattoos war Dagmar Killian an sich schon Aufsehen erregend. Dazu trug sie heute auch noch ein enganliegendes türkisfarbenes Etuikleid und schwarze High Heels, die ihre Beine trotz ihrer geringen Größe exzellent betonten und fantastisch in Szene setzten. Alles in allem wirkte sie wie eine zwanzigjährige Partymaus und nicht wie eine gediegene Verlagsangestellte in den Dreißigern. Und würde super zu Mr. Großkotz passen, dachte ich und musste schmunzeln.

Ich hingegen hatte die Gene meiner Mom abbekommen, worauf ich auch sehr stolz war. Sie hatte mir neben unendlich langen Beinen, wodurch ich Daggi selbst auf halbhohen Schuhen um fast einen Kopf überragte, auch niedliche Sommersprossen und blonde Locken vererbt.

Und ja, obwohl ich dem typischen Klischee einer blauäugigen Blondine entsprach, besaß ich nicht den IQ eines Teichlurchs, sondern hatte mein Abitur mit sehr gut bestanden und danach ein Studium im Verlagswesen absolviert. Mittlerweile hatte ich mich mit Fachkompetenz und viel Arbeit bis in die Führungsebene eines renommierten Verlags hochgearbeitet, bei dem auch Daggi angestellt war.

„Dreh dich jetzt nicht um. Du wirst nicht glauben, wer direkt auf uns zusteuert.“ Daggi klang unverhohlen abwehrend. Ich wusste genau, von wem sie sprach, doch im Gegensatz zu ihr, die den Clubbesitzer unter Garantie keines Blickes würdigen würde, begann ich vor Aufregung zu vibrieren, was ich verzweifelt zu verbergen versuchte.

„Hola Chicas. Mein Name ist Maik und ich wüsste gerne, wie die Ladys heißen, denen ich die nächste Runde Drinks spendiere.“

„Das wüsste ich auch gerne, denn wir sind es unter Garantie nicht.“ Daggis Antwort war eindeutig, doch er schenkte ihr keine Beachtung. Seine ganze Aufmerksamkeit galt mir. „Was ist mit dir? Bist du der gleichen Meinung wie deine Freundin oder hat es dir die Sprache verschlagen?“

Und tatsächlich – das hatte es. Maiks äußere Erscheinung aus der Nähe zu sehen, war schlicht überwältigend. Er war groß, dunkelhaarig, mit männlich markanten Zügen. Seine Nase sah aus, als sei sie mehrfach gebrochen gewesen, doch das tat seinem Aussehen keinen Abbruch. Im Gegenteil. Durch seinen Drei-Tage-Bart und die dichtbewimperten hellgrauen Augen wirkte er extrem maskulin und auch der Rest konnte sich sehen lassen, auch wenn man seine Muskeln unter dem langärmeligen schwarzen Hemd nur erahnen konnte. Dieser Typ hing garantiert jeden Tag in der Muckibude ab, oder besaß seine eigene, mutmaßte ich. Oh ja, er war eine Augenweide, ein Kerl, der mit Sicherheit mehr als genug Abwechslung in seinem Bett hatte, was man auch der Vielzahl von Frauen an seinem Tisch entnehmen konnte.

Und er ist mit Sicherheit kriminell, Clubbesitzer und im Nebenerwerb Dealer oder sowas. Auf jeden Fall kein Kerl für dich. Ich zwang mich, meine Gedanken in andere Bahnen zu lenken und sah ihm direkt in die Augen, was sich als großer Fehler erwies.

Natürlich hatte er mitbekommen, wie ausgiebig ich ihn betrachtet hatte und auch meine Reaktion auf ihn. Nun grinste er mich süffisant an und senkte langsam die Augenlider, um mir dann auf den Mund zu starren. Diese Geste – der Gesichtsausdruck – war derart intensiv, dass mich ein glühend heißer Lustschauer durchfuhr. Feuchtigkeit sammelte sich in meiner Spalte und ich errötete heftig. Unglaublich, dachte ich und konnte mich nur über mich selbst wundern, denn normalerweise mochte ich solche Typen nicht nur nicht, sondern verabscheute sie regelrecht. Doch dieses Exemplar hier hatte etwas an sich, das mich faszinierte.

Schöne hellgraue Augen. Wie ein Wolf. Ein wunderschöner Mund und dichtes, dunkles Haar, in das ich gerne meine Hände vergraben würde. Scheiße. Dieser Mann wusste ganz genau um seine Wirkung auf mich, dessen war ich sicher. „Wie sieht’s aus, mein Häschen, kannst du sprechen?“

Häschen? Hatte der sie noch alle? Meine Erregung verpuffte und löste sich in Luft auf. So herablassend wie möglich erwiderte ich: „Das Häschen ist hellwach. Es kann sprechen, sucht sich aber seine Gesprächspartner selbst aus. Und du, mein Rammler, gehörst nicht dazu.“

Peng, das hatte gesessen. Ich konnte sehen, wie ihm für wenige Sekunden die Gesichtszüge entglitten. Zuerst wurde er blass, dann verfinsterten sich seine Augen und gerade als ich dachte, er hole zum Gegenschlag aus, fing er sich wieder.

„Autsch. Das tat weh.“ Er legte sich die Hand an die Brust und tat so, als hätte er Herzschmerzen.

Ich wandte mich Daggi zu, die mit den Augen rollte. Dann grinste sie und hob ihr Glas. „Prost Süße. Auf uns und unsere Chancen, die wir irgendwie immer bei den Falschen haben.“

„Auf uns und den Rest der Welt.“ Ich nahm einen Schluck meines Drinks, wobei ich mir seines bohrenden Blickes sehr wohl bewusst war. Irgendetwas sagte mir, dass er war nicht der Typ war, der ein Nein gelten lassen würde. Er würde nicht so schnell aufgeben und tatsächlich: Nur wenige Sekunden später spürte ich ihn so dicht hinter mir, dass ich prompt die Luft anhielt. Gleichzeitig aufgebracht und merkwürdig erregt spürte ich, wie sein warmer Atem meine empfindliche Haut streifte. Wohlige Schauer bescherten mir Gänsehaut, während ein lustvolles Ziehen meine Vagina kontrahieren ließ. Wie konnte mein Körper mich derart verraten?

„In Ermangelung deines Namens werde ich dich Angel nennen. Und ich werde dich ficken, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche“, raunte er mir zu, wobei sein Mund mein Ohrläppchen streifte. Ehe ich reagieren konnte, hauchte er einen federleichten Kuss hinter mein Ohr und saugte mein Ohrläppchen in seinen Mund. Dann biss er zu. Der scharfe Schmerz ließ mich erschrocken aufschreien. Ich fuhr herum. „Was zur Hölle soll das?“, fuhr ich ihn an und wollte ihm eine verpassen. Doch er war schon wieder weg, auf dem Weg zu seinen Püppies, wo er sich wölfisch grinsend in die Polsterung der Sitzgruppe sinken ließ und so tat, als sei nichts geschehen.

Dieser Blitzangriff hatte nur wenige Sekunden gedauert und hatte mir einen Vorgeschmack dessen gegeben, was mich erwarten würde … Ich war feucht und erregt und mein Atem ging hektisch und das alles nur wegen eines winzigen Kusses und eines kleinen Bisses ins Ohrläppchen. Was wäre erst möglich, wenn …

NEIN. Du denkst diesen Gedanken nicht zu Ende. Lass die Finger von dem Typen. Er ist gefährlich.

„Was war das denn?“ Daggi starrte mich ungläubig an. Dann besah sie sich mein Ohr und schüttelte angewidert den Kopf. „Er hat dich gebissen. Dieser Idiot.“

„Ja, das hat er. Dieses Arschloch meint tatsächlich, es sei etwas ganz Besonderes und könnte Frauen behandeln wie sein Eigentum.“ Mein Blick in seine Richtung machte mich noch wütender, denn er tat tatsächlich so, als sei dies gerade überhaupt nicht geschehen, während mein Körper noch damit beschäftigt war, diesen merkwürdigerweise äußerst erotischen Moment zu verdauen. Mit wachsendem Zorn überlegte ich mir eine Strategie, um ihm die dringend notwendige Retourkutsche zu verpassen, doch mir wollte nichts einfallen. Und dann – einen Augenblick später – sah er zu doch zu mir herüber und grinste. Er zog eine der Frauen – eine wasserstoffblonde Blondine – auf seinen Schoß. Diese schmiegte sich sofort mit ihrem ganzen Körper an ihn und bemerkte dabei nicht, dass ihr sowieso schon sehr gewagtes Kleid hochgerutscht war und auf äußerst provokante Weise ihren kleinen, festen Po und den Blick auf einen winzigen String-Tanga freigab.

Den durchdringenden Blick fest auf mich gerichtet, ließ Maik seine Hand über ihren Arsch gleiten, bis seine Finger den schmalen Steg ihres Höschens fanden. Er zwinkerte mir zu. Dann fetzte er ihr mit einer einzigen, schnellen Bewegung den String vom Leib. Merkwürdigerweise zeigte Blondie keinerlei Regung, woraus ich schloss, dass sie es entweder gewohnt war, so behandelt zu werden, oder aber unter Drogen stand. Welche klar denkende Frau präsentierte schon in aller Öffentlichkeit ihren nackten Hintern, auch wenn sie dies in einem abgetrennten VIP-Bereich tat?

Als Maik an seiner Jeans herumnestelte, wurde mir bewusst, was dieser Mistkerl vorhatte. Das würde er nicht wirklich tun, oder? Nicht, um mir etwas zu beweisen. Ich schloss die Augen und hoffte, er würde aufhören, doch das tat er nicht und obwohl nicht ich es war, die auf seinem Schoß saß und gleich gefickt werden würde, schämte ich mich dafür, es mit anzusehen. Ich wollte ihn aufhalten und ihm ins Gesicht schleudern, wie widerlich ich ihn fand, doch ich tat nichts dergleichen. Stattdessen sah ich fassungslos und gleichzeitig fasziniert zu, wie er das Blondchen hochhob und auf seinen hoch aufgerichteten Schwanz setzte. Ihre einzige Reaktion darauf war, sich fester an seine Schultern zu klammern.

Ich hörte, wie Daggi neben mir scharf die Luft einsog. „Nein, oder? Das glaub ich jetzt nicht.“

„Doch, glaub es ruhig. Das ist einfach widerlich“, gab ich zurück und gerade als ich mich wegdrehen wollte, sah ich seine obszönen Zungenbewegungen, die ganz eindeutig mir galten. Ungläubig sah ich zu, wie ein Vorhang den Blick auf Maiks weitere Aktivitäten verhüllte und schüttelte den Kopf. Was glaubt dieser Kerl eigentlich, wer er ist? Ich konnte mich nicht erinnern, je zuvor derart provoziert worden zu sein. Dabei wusste ich noch nicht einmal, ob es seine Unverschämtheit oder meine eigene heftige Reaktion darauf war, die mich wütend machte, doch ich kochte vor Wut.

Ohne groß darüber nachzudenken, ließ ich mich vom Hocker gleiten und sagte zu meiner Freundin: „Warte hier. Ich bin gleich zurück.“

Entschlossen rückte ich mein knielanges mitternachtsblaues Kleid zurecht, nahm meinen Drink und schritt hoch erhobenen Hauptes auf die Gruppe zu, wobei ich froh war, mich für meine halbhohen Pumps entschieden zu haben, die mir nun im wahrsten Sinne des Wortes zu einem sicheren Auftritt verhalfen. Mit einem Ruck zog ich den Vorhang beiseite. Während Maik überrascht die Augen aufriss, stieß sein Kumpel einen knurrenden Laut aus und stellte sich mir sofort in den Weg, wodurch er mir den Blick auf das vögelnde Paar versperrte.

„Lass sie.“ Einen Moment lang dachte ich, der finster dreinblickende Mann hätte Maiks kratzigen Befehl nicht gehört, doch dann trat er zur Seite, ohne mich auch nur einen Augenblick lang aus den Augen zu lassen. Ich versuchte seinen bohrenden Blick zu ignorieren und konzentrierte mich auf den eigentlichen Grund meines Kommens. Maik. Dieser hatte seine erste Überraschung überwunden und sah mich derart triumphierend an, dass mir beinahe schlecht wurde. Dabei saß er einfach nur still da und ließ sich von der blonden Fickpuppe bedienen, die von alledem nichts mitzubekommen schien. Sie ritt ihn mit völliger Selbstaufgabe, ließ sich von ihm aufspießen und wirkte dabei völlig entrückt.

„Maik, mein Liebling“, flötete ich und nippte an dem Drink in meiner Hand. „Dein Angel-Häschen braucht unbedingt einen Kerl. Würdest du ihr wohl einen besorgen? Dummerweise sieht sie hier weit und breit keinen, der taff genug dazu wäre.“

Seine Augen verengten sich zu schmalen Schlitzen. Dann packte er die Kleine mit stahlhartem Griff um die Taille und hämmerte so fest in sie hinein, dass sie erschrocken die Augen aufriss und aufschrie. Doch das beeindruckte Maik nicht. Ungeachtet ihrer offensichtlichen Schmerzen fuhr er fort, sie zu penetrieren, trieb sein Fleisch tief in ihren Leib, wobei er mich keine Sekunde lang aus den Augen ließ.

„Um. Ehrlich. Zu. Sein. Ich. Wüsste. Da. Einen. Der. Es. Dir. So. Richtig. Besorgen. Kann. Ah. Ich spritz gleich ab“, stieß er hervor und schloss für wenige Sekunden die Augen. Als er sie wieder öffnete, waren seine Iris fast schwarz. „Wir sollten reden, wenn ich hier fertig bin. Vielleicht schaffe ich es ja, dich zu überzeugen, dich von mir auf einen Drink einladen zu lassen.“

„Nein, das glaube ich nicht.“ Herablassend glitt mein Blick über ihn, die junge Frau und seine Männer, wobei mir sehr wohl bewusst war, wie sehr ich mit dem Feuer spielte, doch ich konnte nicht anders. „Sorry Arschloch, du spielst nicht in meiner Liga.“

Beim Weggehen hörte ich, wie Maik seinen Orgasmus hinausschrie und war dankbar, nur Zuhörerin gewesen zu sein.

Leocardia Sommer

Autorin mit Herz und Kurven

Ich liebe gute Geschichten und ich liebe es, zu schreiben! Dabei ist mir wichtig, Stimmungen und Gefühle zu erzeugen, euch dem Alltag zu entreißen und eure Gedanken davonzutragen.

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© Leocardia Sommer