„Küss mich.“ Fayes Stimme klang so atemlos wie sie sich fühlte, und er tat es sofort. Sein Mund senkte sich auf ihren und ein lautes Stöhnen entrang sich seiner Kehle.

„Du machst mich verrückt, weißt du das? Und zwar schon ziemlich lange. Ich muss dich haben. Jetzt“, raunte er und biss ihr sachte in den Hals. Dann presste er sich in voller Länge gegen die junge Frau, die keuchend zurückwich, bis sie mit dem Rücken gegen die raue Hauswand stieß. Wow. Wer hätte gedacht, dass Rick, der sonst so stoisch und ruhig wirkende Mann, so wild und leidenschaftlich agieren würde? Darauf war sie nicht vorbereitet gewesen, als sie sich ihm quasi an den Hals geworfen hatte. Noch immer hatte sie keinerlei Ahnung, weshalb sie es ausgesprochen hatte, doch in dem Moment hatte es sich einfach richtig angefühlt und nun stand sie hier. Mit dem Rücken zur Wand, genau wie in ihrem Träumen, allerdings war dies hier tausendfach intensiver. Sie spürte das Kratzen seiner Bartstoppeln an ihren Wangen und dem Kinn, während seine Hände sich forsch unter ihr Kleid schoben. Gleichzeitig schob er seine andere Hand hinter ihren Körper, wohl um sie ein wenig vor der harten Wand zu schützen. Sie schmeckte Äpfel und sein herb-männliches Aroma und versuchte ruhig zu bleiben und nicht zu zappeln, als seine Finger seitlich über ihren Schenkel nach oben wanderten. Ohne zu zögern glitt seine Hand unter den Rand ihres Slips und von dort direkt auf ihren Po.  Seine rauen Fingerkuppen hinterließen eine feurige Spur auf ihrer Haut, die sie gleichwohl entflammte und in Aufregung versetzte. Fayes Kopf schwirrte von der Flut neuer Eindrücke, die sie zu verarbeiten versuchte. Noch nie war ihr Körper an so vielen Stellen gleichzeitig stimuliert worden, noch nie hatte sie sich so fiebrig danach gesehnt, endlich einen Mann in sich zu spüren – Rick in sich zu spüren.

Automatisch spreizte sie die Beine, wollte, dass er sie erforschte und auskundschaftete, ihre schlüpfrige Spalte vereinnahmte und sie endlich spüren ließ, wie es war, einen Mann in sich zu haben.

Rick schien ihre Erregung zu fühlen – verstand, was in ihr vorging. Seine Lippen ließen von ihrem Mund ab und glitten über die zarte Haut ihres Halses bis hoch zu ihrem empfindlichen Ohr. „Schhhh. Entspann dich, Faye. Ich weiß, es fühlt sich an wie ein Fieber, das dich von innen zu verbrennen droht. Wir werden es löschen – gemeinsam – keine Bange.“

Wieder fand er genau die richtigen Worte, die sie beruhigten und gleichzeitig noch neugieriger auf ihn machten.

„Ja, zeig es mir“, hauchte sie und bewegte ihren Unterleib gegen seinen.

„Bist du dir sicher, dass du es hier und so willst?“ Rick war die Skepsis deutlich anzuhören, doch er ließ sie nicht los, sondern grub stattdessen seine Finger in das weiche Fleisch ihres Pos.

„Ja, ich bin mir sicher. Absolut sicher sogar.“

„Gut. Ich weiß nicht, ob ich es verkraftet hätte, wenn du jetzt einen Rückzieher gemacht hättest.“

„Gehört reden eigentlich zum Standardprogramm beim Sex? Wenn ja, habe ich da sicher einiges falsch verstanden“, neckte sie ihn und brachte ihn damit umgehend zum Schweigen.

Stattdessen eroberte er ihren Mund erneut. Dieses Mal so hungrig, dass es in ihrem Unterleib lustvoll zu pulsieren begann und ein Schwall cremiger Feuchtigkeit ihr Höschen flutete. Fast schämte sich Faye ihrer körperlichen Reaktionen, doch sie kam nicht mehr dazu, weiter darüber nachzudenken, denn Ricks Hand wanderte zu ihrem Schamhügel, nur noch getrennt durch den hauchdünnen, völlig durchweichten Fetzen dünnen Stoffs. Er griff in den Bund und wisperte in ihren Mund: „Nicht erschrecken.“ Es ratschte laut, als er den Slip mit einer einzigen schnellen Bewegung in Fetzen riss.

Natürlich erschrak sie sich, doch er absorbierte ihren leisen, spitzen Schrei, genauso wie das laute Keuchen, als er einen seiner Finger zwischen ihre Falten schob.

Heilige Mutter Gottes. Dieses Gefühl war unbeschreiblich. Zuerst der frische Luftzug, der ihre entblößte Vagina traf, gefolgt von dem süßen, lustvollen Vordringen seines Fingers, suchend und streichelnd. Rick streifte ihre Klitoris und brachte sie damit fast zum Abheben. Was für ein Gefühl. Er stöhnte an ihrem Mund und murmelte etwas Unverständliches, doch sie wollte gar nichts hören. Nicht jetzt. Faye wollte einzig und alleine fühlen. Ihn fühlen. Es fühlen. Sie spreizte die Beine, um mehr von der kühlen Luft und mehr von seinen Fingern zu spüren, die ihr Allerheiligstes erforschten. Gott, wie nass sie war. Die Innenseiten ihrer Schenkel waren feucht von ihrem Liebessaft, der unaufhaltsam floss. Noch nie in ihrem Leben war Faye so geil gewesen. „Rick“, wimmerte sie. „Nimm mich endlich. Ich will nicht länger warten.“

Erneut versuchte Rick, sie zu beruhigen, doch dieses Mal ließ sie sich nicht davon beirren. Sie entzog ihm ihren Mund und warf laut keuchend den Kopf zurück, der ziemlich unsanft an die Wand hinter ihr knallte. „Aua“, stöhnte sie und schüttelte benommen den Kopf, während er besorgt seine Hand an ihren Hinterkopf legte.

„Alles klar bei dir? Das hat ganz schon gerumst.“

„Mir ging es nie so gut wie jetzt. Wenn du nicht sofort deinen verfluchten Schwanz in mich steckst, suche ich mir da drinnen einen anderen.“

Beide hielten ob ihrer direkten Ausdrucksweise erschrocken inne und begannen dann, aus dem Nichts heraus, wie verrückt zu lachen.

„Entschuldige“, japste sie. Ihr Kopf sank gegen seine Brust und ihr ganzer Körper bebte, einerseits vor unterdrückter Lust, aber auch wegen den Lachern, die sich unaufhaltsam ihren Weg nach draußen bahnten.

„Nicht dafür“, entgegnete Rick amüsiert. Er stützte sich mit einer Hand an der Wand über ihr ab und hielt sie mit der anderen fest umschlungen. „Es zeigt nur, wie scharf du auf mich bist. Scheiß auf die Schonfrist.“ Sein Blick wurde ernst und konzentriert. Und genau mit diesem Blick schob er das Oberteil ihres Kleides mit einer einzigen, raschen Bewegung bis zur Taille nach unten.

Sie hörte, wie er harsch die Luft einsog und mit einem Fluch wieder ausstieß. Faye war klar, weswegen er das getan hatte, schließlich hatte sie sich für diese sexy Korsage entschieden.

„Du bist wirklich eine Gefahr für Leib und Leben, Faye. Aber ich muss dich leider auspacken, denn ich will unbedingt an deine Titten.“ Er hielt Wort und nur wenige Augenblicke später lag die Korsage offen neben ihr auf der Erde. Erneut machte Faye Bekanntschaft mit der kühlen Nachtluft, allerdings konnte sie dieses Mal ein Stöhnen nicht unterdrücken. Verflucht, war das scharf.

Sie hörte etwas knistern. Noch während ihr Verstand erfasste, dass Rick ein Kondom ausgepackt hatte, wanderte eine seiner Hände zu ihrer Brust und umschloss sie fest. „Deine Titten sind so verdammt geil. Schon den ganzen Abend kann ich an nichts anderes denken, als mein Gesicht zwischen ihnen zu vergraben.“ Kaum ausgesprochen, presste Rick sein Gesicht zwischen Fayes weiche Brüste und umfasste nun auch die andere. Er schmiegte sein kratziges Kinn an ihr zartes Fleisch und sog tief die Luft ein. „Du riechst so fantastisch. Dein Geruch macht mich schwindelig. Lass mich kosten, wie du schmeckst.“

Ihr spitzer Schrei ging nahtlos in wimmerndes Keuchen über, denn Rick hatte sich ihre rechte Brustwarze vorgenommen, sie tief in seinen Mund gesogen, um zärtlich mit der zartrosa Spitze zu spielen. Die Lust schoss Faye direkt zwischen die Beine und bescherte ihr einen weiteren Schwall Feuchtigkeit. Sie schwamm … im wahrsten Sinne des Wortes. „Oh Gott“, schrie sie. „Ich … oh … das ist ...“

Das Gesicht an ihre Brust gepresst, griff Rick zwischen Fayes Beine und pflügte durch ihre Nässe. „Du schwimmst, meine Süße. Und ich muss dich unbedingt schmecken, bevor ich dich ficke.“ Plötzlich spürte sie, wie sich seine Finger den Weg zwischen ihre Schamlippen bahnten und sich in ihre Vagina schoben. Faye wusste nicht, ob es einer seiner Finger oder mehrere waren. Einzig und allein das extrem gute Gefühl zählte. Sie wurde gedehnt, erst vorsichtig, dann tiefer und – wie aus dem Nichts – war da ein kurzer, scharfer Schmerz. Tränen traten ihr in die Augen, doch sie bereute nichts. Im Gegenteil. Keinem anderen als Rick hätte sie dieses Geschenk machen wollen, vorausgesetzt natürlich, er würde es als solches betrachten. Bisher hatte sie nicht wirklich viel zu ihrem Schäferstündchen beigetragen. Doch Rick hatte genau gewusst, auf was er sich eingelassen hatte, und es sah nicht so aus, als würde er keinen Spaß haben.

„Alles gut“, hörte sie ihn an ihrem Ohr murmeln. Rick hatte seine Finger aus ihr zurückgezogen und stand einfach nur ruhig da.

„Hör jetzt bloß nicht auf“, herrschte sie ihn an. „Du hast es versprochen, also gib mir auch, was ich will.“

Ich liebe gute Geschichten und ich liebe es, zu schreiben! Dabei ist mir wichtig, Stimmungen und Gefühle zu erzeugen, euch dem Alltag zu entreißen und eure Gedanken davonzutragen.

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© Leocardia Sommer