Leseprobe Verboten sinnlich - SECURNOW 1

Matt stand er in dieser riesigen Baugrube und hob Erde aus. Die körperliche Arbeit kam ihm sehr entgegen, denn so konnte er sich tagsüber auspowern und blieb dabei noch körperlich fit, ein willkommenes Zusatztraining. Es war heiß, verdammt heiß. Sein schweißnasser Oberkörper glänzte feucht und war durch die Arbeit im Freien tief gebräunt. In Gedanken versunken stieß Matt den Spaten tief in die Erde und machte eine kurze Pause, um sich mit dem Tuch die Stirn abzuwischen.

 

„Ich hab Limonade gemacht“, kam Tammys Stimme plötzlich von oben. Sie stand am Rande der Baugrube direkt über ihm und sah lächelnd auf ihn herunter. Sie trug pinkfarbene Leggings und darüber ein weißes, bedrucktes T – Shirt und sah einfach hinreißend aus.

Die Grube war mit ihrer Tiefe von ungefähr zwei Meter nicht ganz ungefährlich, vor allem, wenn man Tammy hieß und leicht tollpatschig war. Deswegen rief er ihr ein warnendes „Vorsicht!“ zu, das sie jedoch, wie immer, völlig ignorierte. Jetzt ging sie in die Knie und versuchte, ihm ein Glas Limonade herunter zu reichen und trat, natürlich, mit dem rechten Fuß auf ein Stück unbefestigte Erde. Sie ruderte wie wild mit den Armen, aber es war zu spät, sie kam ins Rutschen.

Matt fluchte laut, warf die Schaufel, so weit er konnte, aus der Gefahrenzone und riss die Arme nach oben. Der Aufprall trieb Tammy und ihm gleichermaßen die Luft aus den Lungen, wobei sie weich auf ihm landete. Keuchend lagen sie aufeinander auf dem kühlen Lehmboden. Die Limonade hatte sich klebrig über sie ergossen. Matts linkes Bein war zwischen Tammys Beinen gelandet. Er spürte ihre Brüste weich und nachgiebig an seiner Brust und durch das schnelle Heben und Senken ihres Brustkorbes war diese Berührung sehr viel sinnlicher als ihm lieb war. Sofort wurden seine Shorts zu eng, und sein Schwanz drückte sich eisenhart gegen den Stoff.

Bitte, lieber Gott, lass sie nicht nach unten sehen. Nein, bitte nicht. Auf keinen Fall wollte er, dass sie seinen Zustand bemerkte und sich bedrängt fühlte oder, noch schlimmer, ihn für einen notgeilen Sack hielt.

„Hast du dir was getan? Ist alles okay bei dir?“ Matt schaute sie besorgt an.

„Hast du dir was getan?“ fragte Tammy zurück.

Es war zum Haare raufen. Wieso nahm sie ihn nicht ernst, nahm seine Besorgnis nicht ernst? Er blickte in ihr erhitztes Gesicht, umrahmt von feuchten Löckchen und den strahlend grünen Augen, die ihn völlig verrückt machten, und küsste sie. Er befeuchtete seine Lippen und drückte sie ganz vorsichtig auf ihre Lippen. Dann auf den Mundwinkel, dann auf die Stelle zwischen Mund und Nase, dann die Nase und dann wieder zurück, so küsste sie ihn immer, völlig selbstvergessen und zuckersüß, bis es richtig heiß wurde. Ja. Diese Art des Küssens könnte zu seiner Lieblingsspielerei werden.     Tammy hatte genussvoll die Augen geschlossen, als Matt seinen Kuss vertiefte und mit der Zungenspitze gegen ihren Mund tippte. Sie ließ ihn hinein, und er schlug zu, blitzartig. Sie am Hinterkopf festhaltend schob er seine Zunge förmlich in sie hinein. Ihre Zungen tanzten wilden Tango miteinander. Das war heiß.

„Braucht ihr Hilfe da unten?“ Sie fuhren auseinander wie zwei Teenager, die von den Eltern beim Knutschen erwischt worden waren. Sage und Manuel standen an der Leiter. Sie hatten vereinbart, dass sie Matt heute beim Ausheben helfen sollten. Und Matt hatte das dummerweise komplett vergessen.

„Ja, wir sind durstig“, konterte Tammy und blinzelte Matt verschwörerisch zu. Dieses Blinzeln war ihm wohl vertraut, und er lachte laut auf. Die Spannung, die soeben noch da gewesen war, verpuffte und löste die peinliche Situation auf.

„Leider ist die Limonade nicht in uns sondern auf uns gelandet“, seufzte sie lachend und schaute nach oben.

„Sage“, säuselte sie jetzt, „wärst du so lieb und holst uns noch etwas Limo?“

„Geht klar.“ Sage spurtete los, und Manuel schlenderte lachend von der Grube weg. Er musste nicht unbedingt sehen, was die zwei da unten in der Grube trieben.

„Ich bin froh, dass ich dir nicht jeden Knochen im Leib zerquetscht habe! Meine zarte Zeit ist nämlich lange vorbei.“

„Und ich bin froh, dass deine zarte Zeit lange vorbei ist“, erwiderte Matt schelmisch. Dann schenkte er ihr ein strahlendes Lächeln, das sofort zwischen ihren Beinen landete. Mühsam rappelte Tammy sich auf und ging dann mit schwankenden Beinen zur Leiter. Sie hatte zwei Sprossen geschafft, als sie Matts Hände über ihre Kniekehlen nach oben gleiten fühlte. Sich an der Leiter festklammernd, legte sie den Kopf auf die Sprosse über ihr und stöhnte auf. Matt schob seine Hände über ihre Oberschenkel von hinten zwischen ihre Beine und fühlte Hitze und Feuchtigkeit. Aber hallo!

„Was haben wir denn da?“, stöhnte er gleichzeitig mit ihr leise auf. „Es hat dir also gefallen, auf mir zu liegen.“

Seine Finger griffen fest zwischen ihre Beine und durch den dünnen Stoff der Leggings und ihres Slips. Sein Griff erregte sie wie verrückt. Ihr Herz hämmerte in ihrer Brust, und ihr Puls raste. Keuchend klammerte sie sich fest, während er sich von hinten an sie presste und ihr einen Arm um die Mitte legte. Seine gespreizten Finger lagen fest auf ihrem Unterbauch, während er mit der anderen Hand zwischen ihren Beinen sehr, sehr unanständige Dinge tat.

Sie reagierte auf ihn wie ein Instrument auf seinen Meister. Ihr Becken schob sich kreisend vor und zurück, und sie schluchzte fast vor Verlangen. Er hatte durch die Stoffschichten ihre Klitoris gefunden und rieb sie unablässlich, mal sachte, mal kräftiger, ließ sie fast durchdrehen.

„Matt, oh Gott“, stöhnte sie, wie wild die Hüften kreisend.

„Ja, meine Süße, ja.“ Das Reiben seiner Finger, seiner Hand auf ihrem Bauch und seine tiefe Stimme war zu viel für sie, und mit Wucht, rasend schnell und unabdinglich kam sie. Ihr Atem kam stoßweise, und ihre Arme und Beine zitterten unkontrolliert. Ihre Vagina zog sich in köstlichem Rhythmus zusammen, die Kontraktionen ließen sie aufkeuchen.

Sie waren beide noch vollkommen angezogen, und trotzdem hatte er ihr eben einen Orgasmus geschenkt, wie sie ihn noch nicht oft gehabt hatte.            „Matt, das war …“, flüsterte sie, „das war … unbeschreiblich.“

Sie versuchte, sich zu ihm umzudrehen, aber durch ihre Position war das unmöglich.

„Komm von der Leiter, nicht, dass du dir noch was tust.“

Seine tiefe Stimme klang liebevoll und zärtlich. Sie kletterte die zwei Stufen hinunter und drehte sich endlich zu ihm um. Seine Augen! Er strahlte sie an, mit solch einer Liebe im Blick, dass ihr Herz sich schmerzhaft zusammenzog. Er liebte sie, das konnte sie deutlich in seinen Augen lesen.          „Wir hatten noch alle Klamotten an, weißt du?“

Sein Lächeln war sehr sexy, und in seinen Augen blitzte der Schalk.   „Was könnten wir nur tun, wenn wir ausgezogen wären?“

 

Ich liebe gute Geschichten und ich liebe es, zu schreiben! Dabei ist mir wichtig, Stimmungen und Gefühle zu erzeugen, euch dem Alltag zu entreißen und eure Gedanken davonzutragen.

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© Leocardia Sommer