Leseprobe Teuflische Fesseln - SECURNOW 4

Ihr erstes gemeinsames Wochenende ohne Sarah fand an einem der Tochter-Vater-Wochenenden statt. Während Patty sich in der Küche um die Reste des Abendessens kümmerte, hatte Jared im Wohnzimmer leise Musik angemacht und ihnen eine Flasche Wein geöffnet. Sie hatte die Hände noch im Spülwasser, als Jared sich hinter sie stellte und ihren Nacken mit kleinen, sinnlichen Küssen verwöhnte. Mit geschlossenen Augen ließ sich Patty zurückfallen und schmiegte sich eng an ihn, seine großen, zärtlichen Hände auf ihrem Bauch in vollen Zügen genießend.
„Ich will dich so sehr“, raunte Jared ihr ins Ohr und zwickte sie mit seinen Zähnen in den Hals, seine Hand auf ihren Schamhügel gepresst. Patty spürte sehr genau, wie sehr er sie wollte, und wusste, dies war ihre Nacht. Sie hatte bereits am frühen Abend beschlossen, es geschehen zu lassen und endlich mit Jared zu schlafen. Schließlich hatte sie nichts zu verlieren, außer vielleicht ihre idiotischen Hemmungen, die loszuwerden sie mehr als gerne bereit war. Sie ließ es zu, dass er sie zu sich herumdrehte und leidenschaftlich küsste, während er sie rückwärts gegen das Spülbecken presste. Patty wurde erst klar, dass Jared sie hochgehoben und auf das Spülbecken gesetzt hatte, als sich ein Schwall warmen Spülwassers aus einer der eingeweichten Töpfe über ihren unteren Rücken und den Hintern ergoss.
„Ihhh“, quietschte sie und brachte ihn damit für wenige Sekunden aus dem Konzept. Sie lachte so herzhaft über sein konsterniertes Gesicht, dass er ihr fast ungehalten das klitschnasse Oberteil vom Körper zog und sie energisch aus der Hose schälte. Jetzt war der Moment der Wahrheit gekommen. Jared bekam Patty zum ersten Mal in Unterwäsche zu Gesicht. Sie hielt gespannt die Luft an, während Jared sie einer kurzen, gründlichen Musterung unterzog und sie scheinbar, trotz ihrer deutlich sichtbaren Pfunde zu viel auf den Hüften, für gut befand.
Sie bekam keine Möglichkeit, weiter darüber zu grübeln oder sich gar zu schämen, denn seine wilden, leidenschaftlichen Küsse vernebelten ihren Verstand so gründlich, dass es ihr gar nicht mehr möglich war, einen vernünftigen Gedanken zu fassen.
Auf dem Weg zu ihrem Schlafzimmer verlor sie ihr Höschen und den BH und landete urplötzlich, nur mit ihren roten Flip-Flops bekleidet, auf ihrem Bett. Jared schaute sie mit vor Erregung brennenden Augen an und riss sich dann in Windeseile Schuhe, Hemd und Hose vom Körper. Strümpfe und Unterwäsche trug er nicht, wie Patty feststellte. Sein muskulöser Oberkörper war ebenso beeindruckend wie seine langen, kräftigen Beine und die schönen nackten Füße. Als Pattys Blick auf seinen großen Penis fiel, riss sie in freudiger Erregung die Augen auf – stolz stand sein beträchtlicher Schwanz nach oben. Er war leicht gekrümmt und der ganzen Länge nach von bläulichen Adern überzogen. Durch die wirklich dicke Eichel wirkte er fast bedrohlich. Beinahe hatte sie lachen müssen, als er urplötzlich, so als hätte er ein Eigenleben, unter ihrem Blick zu zucken begann. Als sie den Blick hob und Jared in die Augen schaute, bemerkte sie, dass er sie prüfend, fast spöttisch betrachtete.
„Es ist gut, dass dir gefällt, was du siehst, denn du wirst künftig nichts anderes mehr sehen.“ Wieder ließ Jared ihr keine Zeit, sich über seine Aussage Gedanken zu machen. Im Gegenteil: Sein Liebesspiel glich eher einem Überfall als einem gemeinsamen erotischen Abenteuer, und trotzdem fand es Patty anfänglich überwältigend sinnlich. Er hielt sich nicht lange mit dem Vorspiel auf, sondern kam direkt zur Sache, indem er, ohne zu zögern, zwei seiner langen Finger zwischen ihre Schamlippen schob und prüfend auf und ab bewegte. „Oh ja. Das ist gut“, hatte er geraunt. „Das wird reichen.“ Dann hatte er ihre Knie gepackt und nach oben gegen ihren Brustkorb gedrückt. Patty, die schon sehr lange keinen Sex mehr gehabt hatte, war eine solch stürmische Vorgehensweise überhaupt nicht gewohnt. Ihr war klar, dass sie keinesfalls feucht genug war, ihn ohne Probleme aufnehmen zu können, konnte ihn jedoch nicht mehr aufhalten. Sie schrie vor Pein laut auf, als Jared so tief in sie eindrang, dass er bis zur Wurzel in ihr steckte und unerträglichen Druck verursachte. Der Schmerz war überwältigend.

Ich liebe gute Geschichten und ich liebe es, zu schreiben! Dabei ist mir wichtig, Stimmungen und Gefühle zu erzeugen, euch dem Alltag zu entreißen und eure Gedanken davonzutragen.

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© Leocardia Sommer